Wir engagieren uns für: Natur- und Umweltbildung sowie Vermittlung von Allgemeinwissen für Jugendliche. Umweltfreundliche und nachhaltige Pflege unserer Kulturlandschaft. Artgerechte Tierhaltung und den Schutz von Wildtieren. Erhalt und Anbau alter Obst- und Gemüsesorten sowie bedrohter Pflanzen. Schulungen und Lehrveranstaltungen, Gartenführungen, Öffentlichkeitsarbeit der Themen Natur, Umwelt, Pflanzenkunde und Ernährung.


Kastanienhof Bülow e.V. Lebensräume schaffen und bewahren

In unserem tierfreundlichen Garten achten wir auf die Zusammenhänge der Natur! Keine Fledermäuse ohne Insekten, keine Insekten ohne deren spezifische Futterpflanzen. Trockenmauern aus Feldsteinen bieten Hummeln, Spitzmäusen, Amphibien und Reptilien gerne angenommene Lebensräume. Vogelnistkästen werden für Höhlenbrüter bereitgestellt und gewartet.

Durch das Anpflanzen und die Pflege von heimischen Gehölzen erhalten wir den Lebensraum Wildhecke. Dadurch sorgen wir für ein ausreichendes Wohnungs- und Nahrungsangebot für unsere heimischen Wildtiere.


Artenvielfalt erhalten und schützen

Wir retten bedrohte Pflanzen, z.B. Kornraden waren früher neben Feldritterspornen, Klatschmohn und Kornblumen eine häufig anzutreffende Pflanze an den Feldrändern. Den vom Aussterben bedrohten Kornraden und Feldritterspornen geben wir auf dem Kastanienhof Platz und vermehren sie.

Längst vergessene Kulturgemüse sowie alte bewährte Gemüsesorten werden angebaut und vermehrt.

Wir wachen über eine alte Streuobstwiese und deren Sortenvielfalt.

Wiesen-Schaumkraut unter Obstbäumen des Kastanienhofes in Bülow (oben rechts), Blume des Jahres 2006, die Loki Schmidt Stiftung begründete ihre Entscheidung für diese vielerorts noch häufig vorkommende Art damit, dass mit der Wahl einer solchen Feuchtwiesenart auf die zunehmende Gefährdung dieses Biotoptyps aufmerksam gemacht werden soll. Von dem Rückgang solcher Gebiete sind immer mehr Grünlandflächen betroffen. So sind in Mecklenburg Vorpommern die Bestände des Wiesen-Schaumkrauts bereits so weit zurückgegangen, dass diese Art hier als gefährdet eingestuft wird und den Rote Liste-Status 3 erhielt.


Schwalben

Auf dem Kastanienhof gibt es jährlich ca. 25 Brutpaare von Rauchschwalben, die in jedem Sommer etwa 200 Jungvögel aufziehen. Die Mitglieder unseres Vereins instalieren Nisthilfen und beseitigen gerne den anfallenden Unrat.


Schwalben


Eulen

Nach Bauanleitung des NABU wurde ein Brutkasten für Schleiereulen gefertigt und im Dachgebälk des Niederdeutschen Hallenhauses nahe des Euleneinflugloches montiert.


Ein Soll (Toteiskessel) - wurde renaturiert

„Himmelsaugen“ heißen sie auch in Mecklenburg-Vorpommern, weil sich in ihnen oft der Himmel spiegelt. Es sind inselartige Kleingewässer, die von weitem meist nur daran zu erkennen sind, dass mitten auf dem Acker Gebüsche und Baumgruppen kreisförmig angeordnet sind oder der Landwirt um „Löcher“ herumpflügt. aber Sölle (Singular = Soll). Sie kommen in Mecklenburg-Vorpommern zu zehntausenden vor und sie sind prägend für das Landschaftsbild.

Mit einer Mindestfläche von 25 m² sind Sölle gesetzlich besonders geschützte Biotope. Sie sind Zeugnisse der letzten Eiszeit und entstanden nach dem Abschmelzen von mit Sedimenten überlagertem Toteis. Sie sind ein wertvolles Biotop für bedrohte Arten und ein Bindeglied zwischen Lebensräumen für Wildtiere.


Ein Soll (Toteiskessel) - wurde renaturiert

Das UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee!


DAS BUCH - UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee - Eine Bilderreise

ISBN 978-300-051196-7

Natur ist die Grundlage des Seins. Der Schutz unseres Lebens und das Lebenserbe künftiger Generationen.


DAS BUCH - UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee - Eine Bilderreise


Wildhecken

So wird Dein Garten naturnah!

Diese Gehölze sind eine Zierde für den Garten und bieten den Wildtieren ein Nahrungsangebot im Winter.

Hippophae rhamnoides, Sanddorn, Weidendorn, Dünendorn, Audorn, Fasanenbeere, Haffdorn, Seedorn, Rote Schlehe oder Sandbeere.

Sorbus aucuparia, L.; Syn. Pyrus aucuparia, Vogelbeere, Eberesche, Vogelbeerbaum, Drosselbeere, Quitsche oder Krametsbeere.

Viburnum opulus, Gewöhnliche Schneeball, Herzbeer, Blutbeer, Dampfbeere, Drosselbeerstrauch, Geißenball, Glasbeere, Schlangenbeere, Wasserholder oder Wasser-Schneebal.

Rosa canina, Hundsrose, Hagrose, Heckenrose, Hagebutten, Hägen, Hiefe, Hiffen, Hiften, Rosenäpfel, Hetschhiven, Hetscherl, Hiven oder Hetschepetsche.

Crataegus monogyna, Eingriffeliger Weißdorn, Hagedorn. – Crataegus laevigata, Zweigriffelige Weißdorn.

Sambucus nigra, Fliederbeere, Fliederbeerstrauch, Fliederbusch, Hollerbusch, Holler oder Holler.

Prunus spinosa, Schlehdorn, Schlehendorn, Schlehe, Heckendorn, Schwarzdorn oder Deutsche Akazie.

Euonymus europaeus, Gewöhnlicher Spindelstrauch, Pfaffenhütchen, Pfaffenkäppchen, Pfaffenkapperl, Spillbaum oder Spindelbaum.


Trockenmauern

Sie sind Kleinstlebensräume, in ihren Ritzen siedeln sich Hummeln, Käfer, Tausendfüßler, Spitzmäuse, Eidechsen, Blindschleichen, Frösche und Kröten an.


Neues Leben aus Totholz

Mit Totholzhecken- oder zäunen kann man Gartenräume abgrenzen und so den Garten natürlich und nützlich gestalten, an Randbereichen, als Hintergrund oder in der Mitte eines Beetes ist Totholz besonders im Winter und Vorfrühling ein Hingucker, davor Schneeglöckchen, Märzenbecher, Krokusse oder Narzissen. Im Sommer dann Begleitpflanzen wie Farne, Gräser, Kletter- und Schlingpflanzen.

An der Zersetzung von abgestorbenem Holz sind Flechten, Moose und unzählige Pilze beteiligt. Es gibt viele Käfer und Fluginsekten die auf totes Holz für die Larvenentwicklung angewiesen sind, es ist ein Lebensraum für Schnecken, Spinnen und Ameisen; sie stehen alle am Beginn der Nahrungskette, schnell folgen dann Amphibien und Reptilien, Spitzmäuse und Igel. Auf dem Kastanienhof besiedeln Zaunkönig, Rotkelchen und Gartenrotschwanz gerne die Reisighaufen vom Heckenschnitt.

In jedem aufgeräumten Garten sollte deshalb auch ein kleiner Platz für Totholz sein, das ist preiswerter und effizienter als so manches gekaufte Insektenhotel.

 

Aufgeteilt in Blumen- Obst- Gemüse- und Kräutergarten erstreckt sich unser Bauerngarten auf einer Fläche von etwa 10 000 Quadratmetern. Neben unzähligen Gehölzen und Stauden gedeihen hier alte Obst- und Gemüsesorten und unzählige Kräuter.


Düfte, Klänge der Natur und Augenblicke für alle Deine Sinne


Damals ..., - die wechselhafte Vergangenheit.

Der erste Landwirt auf dem heutigen Kastanienhof war Hans Heinrich Jacobs. Er war Bauer auf der Hufe N. 17 im Dorf Bülow bei Gadebusch. Im Zuge einer mecklenburgischen Bodenreform in der Mitte des 19. Jahrhunderts schloss er 1858 einen Erbpachtcontract mit dem Großherzog Friedrich Franz II. von Mecklenburg. Das arondierte Land welches er hierdurch pachtete befand sich 2 km außerhalb des Dorfes. Für das spätere Wohn- und Wirtschaftshaus wurde ein Kellergewölbe und ein Fundament gebaut. Das alte, im Dorf befindliche Niederdeutsche Hallenhaus der Familie Jacobs wurde abgetragen. Aus der Holzkonstruktion, den Ziegelsteinen und anderen Gebäudeelementen wurde an neuer Stelle ein Wohnhaus mit Stallgebäuden, gleichfalls im Stil eines Niederdeutschen Hallenhauses errichtet. Um die Familie mit allem Nötigen zu versorgen wurde im selben Jahr ein Gemüse- und Obstgarten angelegt. Die damals angepflanzten Apfel-, Birnen-, Kirsch-, Pflaumen- und Zwetschenbäume lieferten alsbald Obst, welches von Juli bis Dezember geerntet wurde.

Im Sommer 1939, bei einem Gewitter durch Blitzeinschlag entzündet, brannte ein Teil des Wohn-Stallgebäudes ab. Bereits zum Jahresende war das Bauernhaus wieder mit kleinen Veränderungen errichtet worden und konnte bezogen werden.

Gegen Ende des zweiten Weltkrieges strömten viele Flüchtlinge aus Ostpreußen und Schlesien nach Mecklenburg. Bald schon war das Haus vollgestopft mit Kriegsflüchtlingen. Der damalige Bauer Heinrich Jacobs pflügte einen Teil seiner Wiese um und stellte dieses Land den geflüchteten Menschen für deren Obst- und Gemüseanbau zur Verfügung.

Familie Jacobs veräußerte ihr Haus und die dazugehörige Hoffläche  mit der damaligen Ortsbezeichnung „Krimm“ in den  1980er Jahren, als es im Sozialismus immer schwieriger wurde Materialen für den Erhalt des Gebäudes zu beschaffen, und die Ackerflächen längst in eine LPG eingebracht waren.

Kurz vor Weihnachten 2003  entdeckten die jetzigen Besitzer Hajo und Dirk das in einen Dornröschenschlaf gefallene Anwesen. Es hatte etwas Verwunschenes.  Sieben stattliche Kastanienbäume beschützten das Anwesen vor kalten Winterwinden im Norden. Die mittlerweile einhundertundfünfzig Jahre alten knorrigen Obstbäume,  Weinstöcke an der Südseite des Hauses, Flechten und Moose an den Bäumen, der herrliche Gewölbekeller aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, knarrende Holzfußböden, Kachelöfen und vieles mehr hatte die beiden in seinen Bann gezogen.

Sylvester 2003 wurde der Kauf per Handschlag geschlossen und am 1. Mai bezogen die neuen Eigentümer ihren „Kastanienhof“. Drei Tage später krähte wieder ein Hahn auf dem Hof und im ersten Sommer weideten fünfunddreißig Gänse auf dem Grundstück, denn einen Garten gab es noch nicht. Hajo und Dirk spuckten kräftig in die Hände um Ihre eigenen Ideen in die Tat umzusetzen. Ein Garten für alle Sinne entstand. Hier kann man die Seele baumeln lassen und in alter Tradition wird durch ihn wieder für das leibliche Wohl gesorgt.


Ein Niederdeutsches Hallenhaus und der Garten im Wandel der Zeit

  1. Aufnahme ca. um 1910
  2. Aufnahme am 31.12.2003
  3. Aufnahme im Sommer 2014


naturnah, ökologisch, biologisch - und immer lecker!

In den frühen Morgenstunden erntet Hajo das Gemüse, denn nur jetzt ist das Blattgemüse besonders knackig.

 


Gesundes Gemüse durch Artenvielfalt

Hajo achtet stets auf eine möglichst weite Fruchtfolge und  kultiviert verschiedene Gemüsearten in Reihenkultur. Die richtige Pflanzennachbarschaft hält den Krankheits- und Schädlingsbefall in Grenzen. Auch einjährige Blumen und Kräuter sieht man in den Gemüsebeeten, z.B. vertreiben Ringelblumen und Tagetes schädliche Fadenwürmer und Bodenälchen.


Wir erhalten alte bewährte Gemüsesorten und bedrohte Pflanzen

Es ist so einfach und spart viel Geld. Wenn die Pflanzensamen reif sind ernten wir sie und trocknen sie zunächst mit den Samenhüllen. An Regentagen oder in den Wintermonaten gewinnen wir die kleinen und großen Saatkörner. Viele bleiben einige Jahre keimfähig wenn sie trocken und dunkel gelagert werden.


Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ...

Alles will wachsen und gedeihen. Doch es gibt Einiges zu beachten, Saattiefe, Pflanzenabstand, Reihenabstand, Kalt-, Warm- oder Lichtkeimer, Frost-, Regen- oder Sonnenempfindlichkeit, Bodenfeuchtigkeit und Nährstoffgehalt des Topf- oder Gartenbodens. Das Wichtigste findest du auf jeder Samentüte im Handel. Bei einem Besuch unseres Gartens erfährst du noch den einen oder anderen Trick.


Aus - Die Jahreszeiten - von Joseph Haydn

Sei uns gnädig, milder Himmel! Öffne dich und träufe Segen Über unser Land herab!

Lass deinen Tau die Erde wässern! Laß Regenguß die Furchen tränken! Laß deine Lüfte wehen sanft!

Laß deine Sonne scheinen hell! Uns sprießet Überfluß alsdann, Und deiner Güte Dank und Ruhm.

(Libretto Gottfried van Swieten)


Erntesegen


Unsere Streuobstwiese

Unser ganzer Stolz sind unsere vielen Obstbäume, die ältesten von Ihnen sind über 150 Jahre alt. Damals pflanzte man robuste Sorten und achtete auf Sortenvielfalt, in der Hoffnung Missernten durch Witterung und Schädlingen vorzubeugen, auch war die Ernte- und Genussreife sowie die Lagerfähigkeit eines Apfels oder einer Birne wichtig bei der Sortenauswahl. Man lebte sehr gut mit dem Bewusstsein, dass nicht jeder Baum jedes Jahr vollen Ertrag lieferte. Folgende Sorten kultivieren wir:

Sommerapfel

Weißer Klarapfel (Lettland ca. 1850)

Herbstäpfel

Juwel von Kirchwerder (Hamburg ca. 1900), Apfel von Croncels (Troyes, Frankreich 1869), Gelber Richard, Grand Richard (Mecklenburg ca.1800), Grahams Jubiläumsapfel (England 1890), Holsteiner Cox (Eutin 1918), Kaiser Wilhelm (Bergisches Land ca.1864).

Winteräpfel

Hasenkopf, Prinzenapfel (unbekannt), Schöner von Boskoop (Niederlande 1856), Roter Boskoop (Rheinland 1923), Altländer Pfannkuchenapfel (Altes Land ca. 1840), Rheinischer Bohnapfel (Neuwieder Becken ca. 1750), Schöner aus Nordhausen (Nordhausen ca. 1850), Pommerscher Krummstiel (Pommern, Mecklenburg ca. 1856), Martini oder Großherzogs Liebling (Kollmar Elbmarsch ca. 1875), Roter Krieger (Rostock ca. 1766), Roter Winterstettiner (Pommern, Mecklenburg ca. 1598), Loskrieger oder Champagnerrenette (Frankreich ca.1770), Stina Lohmann (Kellinghusen ca. 1800).

Sommerbirnen

Dr. Jules Guyot (Troyes, Frankreich ca.1875), Williams Christ, Bon-Chrétien (England ca.1770).

 Herbstbirnen

Köstliche von Charneux, Bürgermeisterbirne (Belgien ca.1800), Neue Poiteau (Belgien ca. 1840).

 Winterbirnen

Gräfin von Paris (Frankreich ca. 1884).

In guten Erntejahren gibt es viel Obst zu verarbeiten, wir bringen die meisten Äpfel zu einer Mosterei und erhalten den Saft unserer eigenen Äpfel. Er wird entweder in Flaschen durch Erhitzen konserviert oder der Rohsaft (nicht erhitzt) wird bei uns zu Apfelwein gekeltert. Hauszwetschen und Birnen werden entweder eingekocht oder getrocknet, bei letzterer Methode bleiben alle Vitamine und Nährstoffe erhalten und das Dörrobst hält Luftdicht verpackt durchaus 2 Jahre. So kann ein Jahr mit wenig Obst gut überbrückt werden.

Bäuerliche Gartentradition erleben

In idyllischer Alleinlage, etwa vier Kilometer von der Klosterstadt Rehna entfernt liegt der Kastanienhof in herrlicher Alleinlage in hügeliger Endmoränen-Landschaft.

Der Garten ist umgeben von blütenreichen und fruchttragenden heimischen Gehölzen, weiter gibt es formale Hecken aus Buchsbaum und Eiben, eine Vielzahl mediterraner Kübelpflanzen, Farbspiele in üppigen Staudenrabatten, Dahlienbeete, ausgefallene Blumenzüchtungen sowie Magerbeete für insektenfreundliche Wildblumen.
Unser Garten lädt zum Verweilen und Entdecken ein. Erlebe die Ruhe und den weiten Blick in die Landschaft, schaue den emsigen Bienen, Hummeln und Schmetterlingen zu, lass´ Dich von Formen und Farben inspirieren und von Düften betören.

Öffnungszeiten

Offener Garten vom 1. April bis zum 3. Oktober von Samstag bis Mittwoch jeweils von 11.00 bis 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung.

Eintrittspreis 3,- € p.P.

Sorry, Hunde mitführen ist nicht gestattet!

 


Audioguide

Du erfährst viel Wissenswertes über historische mecklenburgische Volkskunde, erfolgreichen Obst- und Gemüseanbau ohne Chemie, Erhalt der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren, den insektenfreundlichen Garten, das Biotop Streuobstwiese, Heilpflanzen- und Küchenkräuterkunde und bekommst praktische Gartentipps.

Unsere Guidemate-App Gartenführung ist kostenlos.


Audioguide

Sonnengelbe Rapsfelder, idyllische Dörfer, naturbelassene Wälder und klare Seen, in denen sich das Blau des Himmels spiegelt prägen die Landschaft Nordwestmecklenburgs.


Wandern, Baden, Wassersport

Der Kastanienhof liegt inmitten von Feldern und Wäldern. Du kannst direkt von uns aus die nnähere Umgebung, wie den Woitendorfer Staatsforst, ein sich über mehrere Hügel hinziehendes Mischwaldgebiet, den Röggeliner See mit seinem Vogelreichtum oder das Radegasttal erkunden. Nicht weit entfernt findest du die westlichen Naturstrände der Ostsee. Hier kannst du baden oder in der Sonne dösen. Mit einem Kanu bist du auf der Wakenitz, dem Grenzfluß zwischen Mecklenburg Vorpommern und Schleswig Holstein bis nach Lübeck fahren.


Jetzt ein Fahrrad mieten!

Am besten läßt sich sich die herrliche Landschaft mit dem Fahrrad über das dichte Netz an Rad- und Wanderwegen, kleinen Dorfstraßen und prächtigen Alleen erschließen.

Wenn du dein eigenes Fahrrad nicht mitbringen möchtest, bieten wir dir die Möglichkeit über eine way2bike – Fahradleihstation dein Traumfahrrad zu mieten. 

Ob E-Bike, Tourenrad, Tandem oder Rennrad, unser Verleihpartner Patrick liefert dein Lieblingsfahrrad zur Wunschzeit direkt auf unseren Hof.

Um sicher zu stellen, dass du auch die schönsten Ecken unseres Landes findest,  kannst du bei uns die offizielle Naturpark Schaalsee Rad- und Wanderkarte kaufen.


Jetzt ein Fahrrad mieten!

Alle Räume unseres Gästehauses sind mit schönen alten Möbeln eingerichtet. Die Gästezimmer sind geräumig und du hast einen wunderbaren Blick in die hügelige Weite der Landschaft Nordwestmecklenburgs. Zum Frühstück auf unserer Sonnenterrasse oder im Frühstücksraum servieren wir verschiedene Brot- und Brötchensorten, Konfitüren, Salate, Wurst und Käse aus eigener Herstellung oder von Bio-Erzeugern aus der Region, sowie tagesfrische Eier von unseren Hühnern, die wir nach Wunsch zubereiten. Unsere Zimmer sind fernsehfrei. Leider ist bei uns keine Kartenzahlung möglich.


Zimmer oder Suite reservieren


Gelbes Doppelzimmer

Gelbes Doppelzimmer mit Bad und Balkon, 48,- € pro Person* und Nacht, inkl. Frühstück,

Buchungszeitraum mind. 1 Woche


Grünes Doppelzimmer

Grünes Doppelzimmer mit eigenem Bad auf dem Flur 39,-€ pro Person* und Nacht, inkl. Frühstück,

Buchungszeitraum mind. 1 Woche


Rote Suite

Rote Suite für zwei Personen  (WZ, SZ, Bad m. WC ) 55,- € pro Person* und Nacht, inkl. Frühstück,

Buchungszeitraum mind. 1 Woche


Blaues Doppelzimmer

Blaues Doppelzimmer mit Bad 48,- € pro Person* und Nacht, inkl. Frühstück,

Buchungszeitraum mind. 1 Woche


Gesellschaftsräume und Bibliothek

Neben unseren Gästezimmern gibt es mehrere Gesellschaftsräume, eine Bibliothek und unseren etwa einen Hektar großen Garten mit verschiedenen Terrassen und lauschigen Ecken.

*Für eine Doppelzimmerbuchung für eine einzelne Person erlauben wir uns 80 % des gesamten Doppelzimmerpreises zu berechnen.

Für eine Aufbettung berechnen wir 35,-€ pro Nacht inkl. Frühstück.

Wohlerzogene Hunde und Katzen sind gerne gesehene Gäste und wohnen bei uns zum Sonderpreis von 5,- € pro Tag exklusive Verpflegung. Auf Wunsch versorgen wir Deinen Begleiter.

Das gebuchte Zimmer steht am Anreisetag ab 14.00 Uhr zur Verfügung und sollte wenn möglich bis 22.00 Uhr bezogen sein. An Deinem Abreisetag erwarten wir oft neue Gäste. Wir benötigen ein gewisses Zeitfenster um die Zimmer zu reinigen. Deshalb bitten wir darum Zimmer am Abreisetag bis 11.00 Uhr zu räumen.

Die Zimmerbuchungen sind verbindlich. Sollten keine weiteren, schriftlichen Vereinbarungen erfolgt sein, ist bei einer Stornierung die Hälfte des gesamten Buchungspreises bis 14. Tage vor unserer Leistungserbringung fällig. Ab dem 14. Tag vor Leistungserbringung erlauben wir uns den gesamten Buchungspreis zu berechnen.
Die Stornierung einer oder mehrerer Buchungen durch den Anbieter ist bis 1oo Tage vor vereinbarter Leistungserbringung durch den Anbieter der Unterkünfte ohne Benennung von Gründen möglich. Ein Anspruch auf Schadensersatz besteht nicht!
Eine preisgünstige Reiserücktrittversicherung findest Du unter:  https://www.hansemerkur.de/reiseruecktrittsversicherung?
Der Anbieter der Unterkünfte haftet nicht für Personen- und/oder Sachschäden!
 

Der Kastanienhof liegt in herrlicher Alleinlage zwischen Wäldern und Feldern am Rande des UNESCO-Biosphärenreservates Schaalsee. Die umgebende Landschaft ist von sanften Hügeln, Wäldern, Seen, kleinen Flüssen und den Naturstränden der Ostsee geprägt. Hier gibt es viele Möglichkeiten zum Wandern und Radfahren oder du erkundest mit dem Kanu unsere Umgebung. Wenn dich das kulturelle Erbe unseres Landes interessiert, kommst in den Städten Lübeck, Wismar und Schwerin, den vielen kleinen Dörfern oder in dem in unserer Nähe gelegenen Kloster Rehna auf deine Kosten. Offene Gärten, Schlösser und Museen und der Musiksommer Mecklenburg-Vorpommern versprechen erlebnisreiche Tage. Gerne beraten und unterstützen wir dich bei der Planung und Umsetzung deiner Aktivitäten.


Zimmer oder Suite reservieren


Zimmer & Preise

Du wohnst in einem historischen Bauernhaus. Alle Räume unseres Gästehauses sind mit alten Möbeln, die mit der 150-jährigen Geschichte unseres Hauses korrespondieren eingerichtet. Die Gästezimmer sind geräumig und Du hast aus allen Fenstern einen wunderschönen Blick in den Garten und die hügelige Weite der Landschaft Nordwestmecklenburgs. Unsere Zimmer sind fernsehfrei. Für Notfälle Du nutzt unser WLAN – Netz.


Zimmer & Preise

Ein besonderes Highlight in unserer Region ist das UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee an dessen Nordrand der Kastanienhof liegt. Das 310 km² große Schutzgebiet liegt zwischen den Städten Hamburg, Lübeck und Schwerin. Der 24 km² große Schaalsee bildet das Kernstück des Großschutzgebietes. Das stark strukturierte Ufer und die großen Höhenunterschiede im Bodenprofil machen ihn ökologisch besonders wertvoll. Es ist aber nicht nur der Schaalsee selbst, sondern auch die biotop- und artenreiche Landschaft mit Seeadlern, Kranichen, Nandus, Bibern und anderen großen Wildtierbeständen, die das Gebiet so einmalig macht. Umfassende Informationen über das UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee erhältst du im Informationszentrum des Reservates in Zarrentin am Schaalsee, www.schaalsee.de  oder in der Geschäftsstelle des Fördervereins des UNESCO-Biosphärenreservates Schaalsee, Hauptstraße 33,  19246 Zarrentin am Schaalsee oder unter www.biosphaere-schaalsee.de In einer guten halben Stunde sind mit dem Auto die Städte Lübeck, Wismar und Schwerin zu erreichen. Sie bieten mit ihren schönen Altstädten und ihrem großen kulturellen Angebot vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für Ausflüge. Auf dem Kastanienhof sind wir immer recht gut über aktuelle Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen informiert, so dass wir Tipps geben können.


Geschichtliches

Der Kastanienhof liegt im Städtedreieck der Städte Lübeck, Schwerin und Wismar.

In einer guten halben Stunde erreichst du mit dem Auto das Zentrum jeder dieser Städte.

Die beiden Hansestädte Lübeck und Wismar unterscheiden sich durch ihre prägende Architektur. Während Lübeck eher mittelalterlich geprägt ist, besticht Wismar durch seine barocken Gebäude.

Schwerin nimmt als ehemalige Residenzstadt der mecklenburgischen Herzöge und jetzige Landeshauptstadt von Mecklenburg Vorpommern eine besondere Rolle ein. Besonders beeindruckend sind die etwa eintausend Jahre alte Schlossanlage  und die Altstadt mit Museen, Theater und Dom.

Nur wenige Kilometer entfernt liegen die Klosterstadt Rehna, Schloss Bothmer, und viele kleine Dörfer mit alten Dorfkirchen.

Zwischen dem Kastanienhof und den Stränden der Ostsee gibt es mehrere Großsteingräber aus der Steinzeit. Diese monumentalen Anlagen findest du in der Nähe von Grevesmühlen, etwa eine halbe Stunde mit dem Auto entfernt.